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Unter israelischer Verantwortung: Das Massaker von Sabra und Shatila

 

 

Die tschechischen Massaker nach dem WK II - Vorbild für neue Massaker im Jahre 1982.

Am 5.3.02 sendete das norwegische TV - NRK - eine Dokumentation über die grausamen Massaker an unschuldigen Zivilisten in den Palästinenserlagern Sabra und Shatila im Jahre 1982. Die gleichen Journalisten, die damals, direkt nach den Greueltaten in die Lager gingen und voller Grauen und Entsetzen die unzähligen, zu Tode massakrierten Leichen der unschuldigen Frauen und Kinder und alten Menschen betrachteten, waren, 20 Jahre später, wieder vor Ort.

 

 

 

Ihre Bilder und Texte von damals bringen auch jetzt  wieder viele Betrachter hier in Norwegen zum Weinen, denn  hier in Skandinavien - und beileibe nicht in Deutschland, - darf man, durfte man seit jeher, die volle Wahrheit über die barbarischen, israelisch verantworteten, Massaker erfahren.

Nur in Skandinavien - und nicht im mundtoten, hirntoten Deutschland - wird unverfälscht, ungeschönt berichtet, etwa über die Anklage gegen Ariel Sharon wegen Kriegsverbrechen vor einem belgischen Gericht. Denn es ist ohne Zweifel, dass der Hauptverantwortliche für das grauenhafte Geschehen des Jahres 1982 in den palästinensischen Flüchtlingslagern Ariel Sharon heisst.

Dieser Mann sitzt inzwischen am Ruder einer menschenverachtenden Regierung und ist dafür verantwortlich, dass unter seinem Oberbefehl als damaliger Verteidigungsminister bis zu 3000 Zivilisten massakriert wurden.

Dabei hatten die israelischen Truppen, die damals den Libanon besetzt hielten, fest versprochen gehabt, die palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Shatila gegen die umherziehenden libanesischen Freischärler zu beschützen. Daher fühlten sich alle Insassen sicher, bis urplötzlich über Nacht der grausame Tod ins Lager kam,
in Gestalt südlibanesischer Truppen,
angestiftet von den Israelis, die auf einer Anhöhe oberhalb postiert, volle Aussicht und Kontrolle hatten, über das, was da unten im Dikicht der Lagerstrassen Grauenhaftes geschah, die sogar ihre Panzer mit ins Lager vorschickten.

 

 

 

Michel Friedmann - Israel Radio - belauscht am 18. 9. 82 den Sprechfunk der libanesischen Falangisten, bevor und während sie in die Palästinenserlager Sabra und Shatila eindringen:

Wir sind auf dem Weg nach West-Beirut, um aufzuräumen, alles soll gesäubert werden. Alle unsere Truppen sind hier.

 

Wir gehen rein in die engen Gassen im Lager. Da soll alles gesäubert werden....

 

 

 

 

Ihr (- die Israelis -) sollt euch die grossen Lager-Strassen vornehmen, denn vielleicht könnt ihr nicht so gut in den sehr engen Gassen arbeiten....

 

 

 

Grosse Panzer und kleinere Kettenfahrzeuge sind schon drin ....

Es reicht, nur ein klein wenig Arabisch zu können, um die Zeichen hier an der Mauer zu verstehen, um zu wissen, dass die Falangisten im Lager sind...

 

 

 

 

 

Das Ziel hier heisst, die Terroristen zu töten... Wir haben von den Israelis Militärkarten und Luftfotografien... sie geben uns alles... zeigen uns, was wichtig ist...”

 

 

Die Israelis hätten sogleich eingreifen und die Menschen da unten - gemäss ihrem Versprechen - schützen können. Aber nein, die südlibanesischen Mördersoldaten waren ja sogar von den israelischen Wachen in die Lager hineingelotst worden, angeblich, um “Ordnung” zu schaffen, - israelische Panzer und Kettenfahrzeuge bewegten sich mitten auf den Lagerstrassen...

“Ordnung” schaffen nannte man es also, wenn man mit Gewehren, Bajonetten, Äxten, Messern Frauen, Kinder, alte Leute einfach abschlachtete,
wenn man alte hilflose Männer mit Seitengewehren zu Tode hackte,
wenn man junge Mädchen reihenweise auf brutalste Art vergewaltigte und hinterher ermordete.

Junge Männer und Buben wurden verschleppt, um in der Ruine eines Sportstadions “verhört” zu werden, sie kehrten nie zurück, wurden einfach ausserhalb der Stadt erschossen und in Massengräbern verscharrt.

Wenn man die Greuelberichte aus der Tschechoslowakei nach dem 8. Mai 1945 liest, wenn man erfährt, was die Tschechen seinerzeit mit Hunderttausenden wehrlosen, unschuldigen Sudetendeutschen machten, wenn man die unzähligen Massaker dieser Zeit bedenkt, so erscheinen die Israelis und ihre Verbündeten als getreue Schüler eines Blutsäufers Benesch.

Europäische Ärzte, die 1982 in den Krankenhäusern in der Nähe von Sabra und Shatila arbeiteten, wurden ausgewiesen, da sie als unmittelbare Augenzeugen des Grauens  in Gefahrt gerieten, ebenfalls umgebracht zu werden.

Draussen, vor den Lagergrenzen warteten die israelischen Truppen mit ihren Panzern, bereit, die Ärzte zu erschiessen, bis dann der Gegenbefehl kam.

So wurden die Ärzte “nur” verhaftet und stundenlang von den Israelis verhört. Bevor sie dann die Stätten des Todes verlassen mussten, fragten sie, ob sie ihre Bagage nicht mitnehmen könnten, worauf die lakonische Antwort kam, die bräuchten sie nicht mehr, es würde für sie nur 5 Minuten dauern. Also - sogar internationale Ärzte, die gekommen waren, um den armen Opfern Hilfe zu bringen, wurden so brutal und gemein behandelt.

 


                                                                         Fortsetzung:

Quelle der seite --deutsche-zeitung.com/Vorhof/Redaktion.

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